Die Geschichte

Ich auf Fotosafari 🙂

Ich fotografiere und filme gern und viel. Gelegenheiten finde ich auf gelegentlichen Reisen und oft auf meinen ausgedehnten Mountainbike- Touren in unserem herrlichen Chiemgau.

Seit meiner frühen Jugend begeistert mich die Filmerei und das Fotografieren. Damals schrieb sich das noch „Photographieren“ 🙂 Meine erste Kamera bekam ich von meinem Vater geschenkt. Es war ein gebrauchtes, ganz einfaches mechanisches Teil mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten. Belichtet habe ich nach der Faustformel „Sonne lacht, Blende 8“, einen Belichtungsmesser konnte ich mir als Schüler nicht leisten. Manchmal hat mir mein Großvater seinen ausgeliehen, wenn ich zu Besuch war. Farbfilm war aus Kostengründen auch kein Thema. Aber schon damals habe ich mit Eifer nach besonderen Motiven gesucht und große Freude empfunden, wenn die entwickelten Bilder ungefähr dem entsprachen, was ich mir vorgestellt hatte. Mitunter war auch die Zeit vom Einlegen eines neuen Films bis zu den fertig entwickelten Bildern so lang, dass ich von den Bildern überrascht war… Damals hat man die Bilder noch nicht in 1.000er Schritten gezählt.

Von meinem ersten „richtigen“ Lohn nach der Lehre habe ich mir die heiß ersehnte Super-8 Kamera geholt, das war 1981. Auch diese war rein mechanisch; aber die parfokale Optik hatte schon eine sehr gute Fokussierhilfe und „Focusbreathing“ gab es auch nicht. Damit habe ich viele Jahre unsere Urlaubsreisen und die Entwicklung meiner Familie dokumentiert. Die Kamera habe ich heute noch im Speicher liegen. Die meisten Filme habe ich vor vielen Jahren digitalisiert. Hier mein erster Hubschrauberrundflug im Kaukasus mit einer russischen MI-8. Bildstabilisator war damals noch unbekannt und der Heliflug war alles andere als ruhig:

In den Neunzigern habe ich mir dann meine erste analoge Videokamera zugelegt und um 2000 dann die erste digitale Fotokamera. Seither filme und fotografiere ich nur noch digital. Die Filme schneide ich seit über 20 Jahren am Computer. Seit 2009 filme ich in HD (meine HDC-SD300 tut auch heute noch ihren Dienst). Hier einige kleine Ausschnitte aus meinem Reisebericht von Ägypten aus dem Jahre 2010. Dies war mein erster HD- Film, aufgenommen mit der Panasonic HDC-SD300:

Seit ich 2012 mit der NIKON D800 meine erste digitale Spiegelreflexkamera gekauft habe, fotografiere ich ausschließlich in RAW (sozusagen ein „digitales Negativ“) und entwickle die Bilder im Computer (für Insider: mit Lightroom). Das Filmen trat zunächst etwas in den Hintergrund.
In 2017 habe ich dann die Panasonic HC-X1 für Aufnahmen in UHD zugelegt und mit der gesteigerten Bildqualität im Film kam auch meine Begeisterung für die Filmerei wieder. Seit 2018 kann ich RAW auch beim Filmen nutzen. Ich habe mir die Blackmagic Pocket Cinema Camera zugelegt, die ich 2019 durch das 4K- Nachfolgemodell ergänze. Ich finde die Qualität der Bilder auf RAW- Basis einfach genial, egal ob Foto oder Film. Da ich davon nicht leben muss, ist es mir den höheren Aufwand wert. Ich bin viel mit meinen Kameras unterwegs und produziere etliche kleine Filmschnipsel, die zum Teil auch auf meinen Seiten zu sehen sind. Dieses Video z.B. wäre für mich mit einer Kamera ohne RAW so nicht ohne weiteres möglich gewesen:

Für den Filmschnitt kommt je nach Anforderung hauptsächlich Blackmagic’s „DaVinci Resolve“ oder seltener „Adobe CC“ (PremierePro etc.) zum Einsatz. Am liebsten verwende ich derzeit das professionelle „DaVinci Resolve“, welches bereits in der kostenlosen Version mächtige Werkzeuge bietet, die für die meisten Privatanwendungen ausreichen. Das Abo- Modell von Adobe passt überhaupt nicht für meine Bedürfnisse.

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